Öl-Empfehlungen für die ayurvedische Fußmassage

 

Ghee = ayurvedisches Butterreinfett eignet sich besonders für die abendliche Fußmassage zum guten Einschlafen und auch bei trockener, gereizter Haut. Ghee kann von allen Konstitutionen verwendet werden, auch von Kapha, sofern es sorgsam dosiert wird. Bitte verwenden Sie nur Ghee in Bioqualität und entweder selbstgemacht oder nach ayurvedischen Richtlinien hergestellt, falls Sie es kaufen, z.B. von der Fa. Santulan, Wörthstr. 13, München, http://santulan.de/newsite/deutsch/

 

Sesamöl: ist das wichtigste und am häufigsten verwendete Basisöl in Indien. Es ist das einzige Öl, welches alle sieben Körpergewebe durchdringt, es wirkt erwärmend und beruhigend und ist somit besonders für Vata-Konstitution und Vata-Zustände (z.B. Unruhe) geeignet. Auch Pitta und Kapha können Sesamöl vorsichtig dosiert benutzen.

 

 

 

Kokosöl: ist leicht und kühlend. Es hat eine hautberuhigende Wirkung und eignet sich besonders bei Pitta-Zuständen (Hitzeempfindungen, Hautirritationen) und Pitta-Konstitution.

 

 

 

Senföl: ist leicht, anregend und erhitzend und somit gut für Kapha-Zustände und Kapha-Konstitution, aber Vorsicht: durch die anregende Wirkung besser nicht abends verwenden, auch bei empfinlicher Haut ist dieses Öl nicht geeignet.

 

 

 

Rhizinusöl: ist sehr schwer und viskös, Es wirkt entgiftend und beruhigend, es eignet sich Vata & Pitta sowie für die Anwendung am Abend.

 

 

 

Mandelöl: ist schwer und erhitzend, es stärkt den Körper, nährt die Haut und eignet sich besonders für Vata.

 

 

 

Olivenöl: ist schwer und kühlend, es senkt den Blutdruck und empfiehlt sich besonders für Pitta, ist auch für Vata ein gutes Öl, sofern nicht zuviel Kälte vorherrscht.

 

Asthisar Öl (ehemals Shantiöl): meine Empfehlung bei Gelenkbeschwerden, z.B. für’s Knie, Fa. Santulan s.o.

 

Vata/Pitta/Kapha Öl der Fa. Maharishi Ayurveda: sind Öle mit einem besonders angenehmen Geruch & somit für Wellness-Anwendungen geeignet, z.B. in der Rosenapotheke (München, Roseneck) oder in der Schützenapotheke (München, Schützenstr.) sowie online: www.ayurveda.eu

 

Mitra Verjüngungsöl: ein ausgezeichnetes und sehr angenehm duftendes Öl, welches ausgleichend auf alle 3 Bioprinzipien (Tridosha: Vata, Pitta, Kapha) wirkt, gibt es bei Ayurveda Rhyner https://www.ayurveda-rhyner-indya.com/shop-online/praxis-ayurveda%C3%B6le/mitra-verj%C3%BCngung/

 

Weitere Tridosha Öle (Swetha Entspannungsöl & Sharira Traumöl) sowie sämtliche klassische Ayurveda Kräuteröle auch für den therapeutischen Gebrauch gibt es ebenfalls bei Ayurveda Rhyner Indya.

 

Yoga Inspiration

über Mantra

 

Mantra ist ein Hilfsmittel für den Geist, um den Geist auszurichten. So wie bei der Asanapraxis (den Yogastellungen) Hilfsmittel verwendet werden, um Stellungen zu erleichtern, wie z.B. ein Meditationskissen, um die Aufrichtung des Rückens zu unterstützen, so ist Mantra ein Hilfsmittel für den Geist.

 

Das Wort Mantra setzt sich zusammen aus der Wortwurzel

 

Man für manas         =  der Geist              und                 tra für trayate = erweitern, befreien

 

Ein Mantra ist also das, was den Geist erweitert und befreit…. Wovon befreit ? Von den üblichen Alltagsgedanken, Gedankenschleifen, unproduktivem Denken, das uns nicht weiterbringt. Wenn wir den Geist ausrichten wollen, der Geist jedoch abschweift, dann ist Mantra das richtige Werkzeug.

 

Ein Mantra ist auch eine Göttlichkeit, ein mystische Energie in einer Klangschwingung.

 

Die Wiederholung eines Mantras wird Japa genannt. Japa kann laut oder leise sein und auch unhörbar, die geistige Wiederholung eines Mantras wird ebenfalls Japa genannt. Immer wenn ein Mantra willentlich wiederholt wird, wird dies Japa genannt. Es gibt auch ein Stadium, in dem sich das Mantra von selbst in uns wiederholt, also ohne unser „Tun“, dies wird Ajapa genannt, d.h. „Nicht-Japa“.

 

Die meisten Mantras im Yoga kommen aus dem Sanskrit, einer alten indischen Sprache, aber es gibt auch Mantras in anderen Sprachen, wie Gurmukh (ebenfalls indischen Ursprungs) im Kundalini Yoga. Ein Mantra ist jedoch immer in einer „heiligen“ Sprache, einer Sprache, die nicht im Alltag, sondern immer im spirituellen Kontext verwendet wird. Auch wurden die klassischen Mantras des Yoga über viele Jahrhunderte unverändert über viele Generationen rezitiert und wurden durch Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung mit unglaublicher Kraft und Energie aufgeladen.

 

Ein Mantra hat somit Wirkung auf all unsere Seinsebenen: auf die sprirituelle Ebene, den Geist (Gedanken und Emotionen), den Energiekörper und sogar auf den grobstofflichen Körper.

 

Es werden verschiedene Arten von Mantra unterschieden:

 

·         Nirguna Mantras     

 

·         Saguna Mantras

 

·         Bija Mantras

 

Nirguna Mantras sind ohne jegliche Eigenschaften, sie sprechen das höchste Prinzip direkt an, z.B. om tat sat oder so ham

 

Saguna Mantras sind solche mit Eigenschaften, mit einer bestimmten Wirkung. Es wird ein bestimmtes kosmisches Prinzip angesprochen, wie z.B. om namo narayanaya (narayana wird das erhaltende Prinzip genannt, der „Erhalter“ des Universums, auch Vishnu genannt), um die harmonisierenden Kräfte anzusprechen. Ein weiteres Beispiel om namah shivaya hilft Altes, Überkommenes loszulassen, indem die zerstörerischen Kräfte des Universums angesprochen werden.

 

Bija Mantras: Bija bedeutet Samen, ein Bija Mantra hat ebenfalls keine direkte Bedeutung, kann somit auch nicht übersetzt werden, so dass der Geist keine Change hat, irgendetwas hinein zu interpretieren – und doch treffen sie den Kern der Sache, so wie im Apfelkern das gesamte Potential des Apfelbaums in sich trägt. Beispiel sind hierfür die Bija Mantras der Chakren: lam, vam, ram, yam, ham, om

 

Wie kann ein Mantra eingesetzt werden? Grundsätzlich immer, auch im Alltag lässt sich ein Mantra wiederholen, um den Geist auszurichten oder um sich emotional positiv zu polen. Mantrameditation ist eine weitverbreitete Meditation, aber auch zum „Zählen“ für bestimmte Rhythmen bei den Atemtechniken (Pranayama) wird Mantra eingesetzt, sowie zur Verbesserung der Konzentration bei dynamischen und statischen Körperübungen.

 

Übungsbeispiel: einfache Gelenkübung für die Zehen verbunden mit dem Mantra SO HAM, einatmen spreize die Zehen & wiederhole dabei innerlich SO, das steht für die Seele, das was du wirklich bist und ausatmen kralle die Zehen ein & wiederhole dabei innerlich HAM, das bedeutet ich bin – dieses Mantra verbindet uns mit unserer wahren Seinsnatur, mit dem, was wir wirklich sind jenseits aller Identifikationen, jenseits aller Konzepte.

 

Über Om

Om ist der Urklang, der Klang des Universums. Der indische Schöpfungsmythos besagt, dass aus der Einheit, dem Absoluten heraus zuerst das OM entstanden ist und aus dem Om heraus das gesamte Universum entstanden ist.

 

Bei uns im Westen kennen wir dies in ähnlicher Form, in der Bibel steht geschrieben: „Im Anfang war das Wort (=Ton, Klangschwingung) und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“

 

 

Om wird auch bezeichnet als Pranava (das Prana-haltige), als Omkara (der Om-Macher) oder als Ekakshara, das Symbol für die Einheit. Diese Bezeichnungen umschreiben das Om, da dies nicht öffentlich genannt wurde.

 

 

Om besteht aus den Buchstaben A, U und M und einer kurzen Stille danach. Diese drei Buchstaben stehen für die 3-Einigkeit von Werden, Bestand und Vergehen und auch für die verschiedenen Zustände des Geistes:

  • A für den Wachzustand des Geistes, welcher aktiv ist, wenn wir ganz im Hier & Jetzt sind, gegenwärtig

 

  • U für den Traumzustand des Geistes, während des Nachttraumes, aber auch tagsüber, wenn der Geist in Tagträume abdriftet, in Vergangenem verweilt oder in die Zukunft schweift

 

  • M für den traumlosen Tiefschlafzustand, indem wir mit der kosmischen Wonne verbunden sind. Nach einer Nacht mit ausreichend Tiefschlaf fühlen wir uns frisch, erholt und aufgeladen

 

  •   … und der Stille danach, der vierte Zustand, auch Turya oder Chaturta (der Vierte) genannt. Hier sind wir ebenfalls mit der kosmischen Wonne verbunden, sind uns jedoch anders als im Tiefschlaf dessen voll bewusst.

 

 

In vielen Yogaschriften wird Om erwähnt, z.B. im Yogasutra des Weisen Patanjali:

„Das Göttliche manifestiert sich in Om“,

 

in den Upanishaden:

„Om ist der erste Klang des Universums und Ausdruck des Höchsten“,

 

sowie an anderer Stelle:

„Om ist der Bogen, der Geist ist der Pfeil, Brahman das Absolute ist das Ziel, spanne den Pfeil, indem du Om konzentriert wiederholst mit dem Ziel, das Höchste zu erreichen, dann lasse los. Durch die Kraft des Bogens wird dein Denken und Fühlen eins mit dem Absoluten."

 

 

Vorschlag für eine kleine Praxis:

Finde einen aufrechten Sitz auf einem Meditationskissen, Meditationsbänkchen oder auf einem Stuhl. Wiederhole Om jeweils 3x laut, 3x leise, 3x lautlos im Geist und gehe anschließend über in die Stille.

 

Ayurveda Tipps

Frühling - Kaphazeit

Frühling - Kaphazeit

 

Wenn es im Frühling regnerisch, kühl und nass ist - das ist die Kaphazeit!

 

Dieses Jahr ist der Frühling sehr regenarm und wir freuen uns über das kostbare Nass, den dringend nötigen Regen. An diesen kühleren Regentagen wirkt Kapha. Vielleicht hat uns jetzt die Frühjahrsmüdigkeit noch deutlich im Griff, so dass uns die Bettdecke doppelt so schwer erscheint.

 

Genau dies sind die Eigenschaften, welche dem Kapha Dosha zugeordnet werden: langsam, schwer, gemütlich, tendenziell etwas träge, aber auch wachsend, gedeihend, zunehmend.

 

Auch im menschlichen Körper steigt Kapha im Frühling an. Dies zeigt sich in laufenden Nasen, verstopften Nebenhöhlen, alles verschleimt. Die Bikinifigur erscheint in weiter Ferne und jeder kleinste Bissen schlägt sofort an. Es fällt uns schwer aufzustehen, uns zu Yoga oder Sport aufzuraffen und uns zu neuen Taten zu motivieren. Besonders Menschen mit konstitutionell hohem Kapha leiden oft darunter.

 

Um einem übermäßigen Ansteigen von Kapha entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, das Verdauungsfeuer zu unterstützen und vermehrt erhitzende, Geist und Körper anregende Nahrung mit wärmenden Gewürzen zu sich zu nehmen.

 

Hier einige Empfehlungen für eine frohe Frühlingszeit:

  • Warme Getränke: heißes Ayurveda-Wasser, Ingwertee, anregende Teesorten wie Grüntee, Yogitee
  • Auch im Frühling gut, was Warmes zum  Frühstück: Porrige oder Brei
  • Milchprodukte: sind im Frühling noch nicht empfehlenswert, da sie einer Verschleimung Vorschub leisten
  • Gemüsesorten wie Spargel entwässern, auch bittere, herbe oder scharfe Sorten wie grüne Blattgemüse, frische Kräuter, Artischocken, Kresse und Radieschen(-sprossen) sind empfehlenswert
  • Wärmende Gewürze: Ingwer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Pfeffer, Ajwain
  • Geschmack: weniger süß, vor allem für Kapha-Typen nur in kleinen Mengen und möglichst alle Süßungsmittel außer Honig meiden, auch salzig und sauer reduzieren, dafür mehr  scharf, bitter und herb
  • Wie wär’s mit einer kleinen Fastenkur ? Es gibt auch sanfte Formen, wie Saftfasten, Basenfasten.
  • Zum Entgiften und Entschlacken hilft auch eine Honigmassage (z.B. im SVN München e.V. bei Sabine Kellerhals)

 

 

Winterzeit - Vatazeit

 

 

Winterzeit - Vatazeit

 

 

Im Winter, vor allem wenn der Winter kalt und trocken ist, herrscht nach der Lehre des Ayurveda Vata Dosha vor. Bläst ein rauer Wind, so kommt uns die Temperatur noch kälter vor und ein Aufenthalt draußen ist mit Bewegung verbunden, um nicht auszukühlen.

 

Genau dies sind die Eigenschaften, welche dem Vata Dosha zugeordnet werden: kalt, rau, leicht, beweglich, schnell.

 

Auch im menschlichen Körper steigt Vata im Winter an. Dies zeigt sich in kalten Händen und Füßen, in trockener, rauer Haut und evtl. auch in Verdauungsproblemen, Unruhezuständen oder Schlafstörungen. Besonders Menschen mit konstitutionell hohem Vata leiden oft darunter.

 

Um einem übermäßigen Ansteigen von Vata entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, das Verdauungsfeuer zu unterstützen und vermehrt warme, ölige, gekochte, flüssige oder breiige Nahrung mit wärmenden Gewürzen zu sich zu nehmen.

 

Hier einige Empfehlungen für eine frohe Winterzeit:

 

  • Warme Getränke: heißes Ayurveda-Wasser, Ingwertee, beruhigende Kräutertees wie Baldrian, Hopfen, Melisse
  • Warmes Frühstück: Porrige oder Brei
  • Milchprodukte: sind im Winter nicht empfehlenswert, da sie kühlend wirken
  • Hülsenfrüchte: sind gut, für Vatatypen jedoch besser nur Mungbohnen, da sie besser verträglich sind.
  • Nährende Gemüsesorten wie Kartoffeln, Karotten, Rote Beete, Süßkartoffeln gedünstet oder gekocht, Vorsicht bei Kohl
  • Obst nicht in Verbindung mit anderer Kost, besonders nicht als Nachspeise, sondern stets getrennt davon, insgesamt weniger Rohkost im Winter. Gedünsteter Apfel mit Zimt z.B. als Frühstück eignet sich gut
  • Wärmende Gewürze: Ingwer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Kümmel, Ajwain
  • Geschmack: mehr süß in Form von natürlicher Süße, sauer und salzig, weniger bitter und herb, auch scharfer Geschmack sollte nicht übertrieben werden, da er zwar innerlich wärmt, aber zu anregend wirkt.

 

Sommer - Pittazeit

Sommer - Pittazeit

 

Typischerweise beginnt die Pitta-Zeit im Juni und dauert bis September, entscheidet jedoch nicht der Kalender, den Ausschlag gibt das aktuelle Klima.

 

 

Im Sommer, wenn es schön heiß ist, die Sonne scheint, steigt bei Vielen von uns auch die Laune, wir streben nach draußen, genießen die Wärme, das Licht und beginnen auch innerlich zu strahlen. Die Sonne motiviert uns, so dass es uns gleich leichter fällt, Pläne umzusetzen und längst fällige Arbeiten  zielstrebig zu erledigen. Was wir uns jetzt vornehmen, beginnen wir ohne Verzögerung,  packen kräftig an und beenden die Sache. Auch von Hindernissen auf unserem Weg lassen wir uns nicht entmutigen, wir suchen und finden eine Lösung. Lassen sich Schwierigkeiten in der Umsetzung nicht schnell und effektiv beseitigen, so können vor allem Menschen mit konstitutionell hohem Pittaanteil zu Ungeduld oder sogar zu Zorn neigen, aufbrausen und ihren überschießenden Emotionen laut Ausdruck verschaffen. Ihr scharfer Verstand weiß, dass dies nicht gut ist, die aufsteigende Wut lässt sich jedoch nicht so leicht leicht beschwichtigen. Auch Ehrgeiz lässt Pitta Dosha nach oben schnellen.

 

 

Dies entspricht den Eigenschaften, welche dem Pitta Dosha zugeordnet werden: hell, strahlend, begeisternd, heiß, scharf,  intensiv, aber auch zornig, aufbrausend, laut

 

 

Hier einige Empfehlungen eine unbeschwerte Pittazeit:

 

 

  An sehr heißen Tagen sinkt die Verdauungskraft und der Hunger nimmt ab, deshalb keine schwere, ölige Kost (gebraten, frittiert). Leichte Kost hilft dem Körper mit der Hitze besser fertig zu werden, insgesamt braucht der Körper weniger Nahrung, dafür mehr trinken, Alkohol dabei möglichst meiden

 

 

  Der Rohkost Anteil darf im Sommer steigen, vor allem für Menschen mit guter Verdauung: Salate vor allem Mittags, jedoch immer vor der gegarten Nahrung

 

 

  Auch wenn das Verlangen nach Kühlem vorherrscht, möglichst nichts direkt aus dem Kühlschrank essen oder trinken, besser ist Zimmertemperatur oder lauwarm

 

 

  Milchprodukte in kleinen Mengen: Ghee, Milch, Frischkäse ist besser als Hartkäse, nicht zu viel Joghurt (da sauer)

 

 

  Besonders geeignet  sind Kokosprodukte (Kokoswasser, Kokosmilch, Kokosöl…)

 

 

  Milde Gemüsesorten vor allem grüne Sorten wie Blattgemüse, Ruccola, Gurken, Brokkoli, Paprika, Erbsen, Zucchini …

 

 

  Milde und kühlende Gewürze: Fenchel, Koriander, frische Gartenkräuter, Petersilie, Kurkuma, Safran,...

 

 

  Geschmack: weniger  scharf, sauer und salzig, dafür darf auch was Süßes auf den Teller, z.B. Datteln, alle natürlichen Süßungsmittel außer Honig (welcher erhitzend wirkt), auch bitter und herb kühlen

 

 

  Besänftigende und beruhigende Yogaübungen, langsames Üben mit reichlich Zwischenentspannung und Nachspürphasen, Sithali (kühlende Atmung), Yoga Nidra, Meditation

 

Gesund und froh durch den Herbst

Gesund und froh durch den Herbst

 

Der Herbst gilt im Ayurveda als Vata Zeit, vor allem wenn der Wind bläst und das Wetter trocken bleibt. Erhöhtes Vata zeigt sich gerne in einer gewissen Unrast.

 

Naßkaltes Wetter jedoch erhöht vor allem Kaphadosha, welches sich in einer gewissen Schwere und Trägheit zeigen kann – es kostet uns deutlich mehr Überwindungskraft, aktiv zu werden und z.B. Sport zu treiben.

 

Da sowohl Vata als auch Kapha Dosha kalt sind, gilt es hier in erster Linie Wärme zuzuführen. Wir verbringen wieder mehr Zeit zuhause und ziehen uns auch mehr nach innen zurück.

 

In der Übergangszeit ist der Körper anfälliger für Erkältungen, hier gilt es die Abwehrkräfte zu stärken. Kleine Reinigungsrituale lassen sich auch in einen geschäftigen Alltag einbauen und erweisen sich als hilfreich für den Übergang in die kalte & dunkle Jahreszeit.

 

 

Hier einige Empfehlungen für einen frohen Herbst:

 

 

  • Ernährungsempfehlungen witterungsabhängig für Vata (trocken) oder Kapha (feucht
  • Warme Getränke: heißes Ayurveda-Wasser und vor Allem Ingwertee wärmt uns von innen und tut beiden Doshas gut. Vatas sollten hier jedoch auf genügend Abstand zum Bettgehen achten, da ein Zuviel an Ingwer am Abend das Einschlafen weiter verzögern könnte.·        
  • Warmes Frühstück: Porrige oder Brei tut uns im Herbst besonders gut.
  • Milchproduktekühle kühlen und sind deshalb mit Vorsicht zu genießen. Auch eine evtl. verschleimende Wirkung kann sich vor allem für Kaphas als ungünstig erweisen.
  • Wer zu Verschleimungen neigt, wird die reinigende Kappalabhati Atmung zu schätzen wissen.
  • Vor allem Kaphas profitieren von einigen Tagen Fasten, begleitet von entgiftenden Honigmassagen während für Vatas besonders warme Ölmassagen empfohlen werden.
  • Beide freuen sich, über Wärmeanwendungen wie Sauna oder Dampfbad.
  • Ein guter Zeitpunkt, die Meditationspraxis wieder aufzunehmen oder zu intensivieren.
  • Erntedank erinnert uns, der Gaben der Natur bewusst zu werden und die innere Kraft der Dankbarkeit zu zelebrieren, z.B. in einem Dankbarkeitstagebuch oder anderen kleinen Ritualen der Wertschätzung.

 

Ayurveda im Homeservice

Yogatherapie im Homesevice

Terminvereinbarungen sind telefonisch (bitte auf AB sprechen), per Mail oder über das Kontaktformular möglich.