Ayurveda Tipps

Frühling - Kaphazeit

Frühling - Kaphazeit

 

Wenn es im Frühling regnerisch, kühl und nass ist - das ist die Kaphazeit!

 

Dieses Jahr ist der Frühling sehr regenarm und wir freuen uns über das kostbare Nass, den dringend nötigen Regen. An diesen kühleren Regentagen wirkt Kapha. Vielleicht hat uns jetzt die Frühjahrsmüdigkeit noch deutlich im Griff, so dass uns die Bettdecke doppelt so schwer erscheint.

 

 

Genau dies sind die Eigenschaften, welche dem Kapha Dosha zugeordnet werden: langsam, schwer, gemütlich, tendenziell etwas träge, aber auch wachsend, gedeihend, zunehmend.

 

Auch im menschlichen Körper steigt Kapha im Frühling an. Dies zeigt sich in laufenden Nasen, verstopften Nebenhöhlen, alles verschleimt. Die Bikinifigur erscheint in weiter Ferne und jeder kleinste Bissen schlägt sofort an. Es fällt uns schwer aufzustehen, uns zu Yoga oder Sport aufzuraffen und uns zu neuen Taten zu motivieren. Besonders Menschen mit konstitutionell hohem Kapha leiden oft darunter.

 

Um einem übermäßigen Ansteigen von Kapha entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, das Verdauungsfeuer zu unterstützen und vermehrt erhitzende, Geist und Körper anregende Nahrung mit wärmenden Gewürzen zu sich zu nehmen.

 

Hier einige Empfehlungen für eine frohe Frühlingszeit:

  • Warme Getränke: heißes Ayurveda-Wasser, Ingwertee, anregende Teesorten wie Grüntee, Yogitee
  • Auchh im Frühling gut, was Warmes zum  Frühstück: Porrige oder Brei
  • Milchprodukte: sind im Frühling noch nicht empfehlenswert, da sie einer Verschleimung Vorschub leisten
  • Gemüsesorten wie Spargel entwässern, auch bittere, herbe oder scharfe Sorten wie grüne Blattgemüse, frische Kräuter, Artischocken, Kresse und Radieschen(-sprossen) sind empfehlenswert
  • Wärmende Gewürze: Ingwer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Pfeffer, Ajwain
  • Geschmack: weniger süß, vor allem für Kapha-Typen nur in kleinen Mengen und möglichst alle Süßungsmittel außer Honig meiden, auch salzig und sauer reduzieren, dafür mehr  scharf, bitter und herb
  • Wie wär’s mit einer kleinen Fastenkur ? Es gibt auch sanfte Formen, wie Saftfasten, Basenfasten.
  • Zum Entgiften und Entschlacken hilft auch eine Honigmassage (z.B. im SVN München e.V. bei Sabine Kellerhals)

 

 

Winterzeit - Vatazeit

 

 

Winterzeit - Vatazeit

 

 

Im Winter, vor allem wenn der Winter kalt und trocken ist, herrscht nach der Lehre des Ayurveda Vata Dosha vor. Bläst ein rauer Wind, so kommt uns die Temperatur noch kälter vor und ein Aufenthalt draußen ist mit Bewegung verbunden, um nicht auszukühlen.

 

Genau dies sind die Eigenschaften, welche dem Vata Dosha zugeordnet werden: kalt, rau, leicht, beweglich, schnell.

 

Auch im menschlichen Körper steigt Vata im Winter an. Dies zeigt sich in kalten Händen und Füßen, in trockener, rauer Haut und evtl. auch in Verdauungsproblemen, Unruhezuständen oder Schlafstörungen. Besonders Menschen mit konstitutionell hohem Vata leiden oft darunter.

 

Um einem übermäßigen Ansteigen von Vata entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, das Verdauungsfeuer zu unterstützen und vermehrt warme, ölige, gekochte, flüssige oder breiige Nahrung mit wärmenden Gewürzen zu sich zu nehmen.

 

Hier einige Empfehlungen für eine frohe Winterzeit:

 

  • Warme Getränke: heißes Ayurveda-Wasser, Ingwertee, beruhigende Kräutertees wie Baldrian, Hopfen, Melisse
  • Warmes Frühstück: Porrige oder Brei
  • Milchprodukte: sind im Winter nicht empfehlenswert, da sie kühlend wirken
  • Hülsenfrüchte: sind gut, für Vatatypen jedoch besser nur Mungbohnen, da sie besser verträglich sind.
  • Nährende Gemüsesorten wie Kartoffeln, Karotten, Rote Beete, Süßkartoffeln gedünstet oder gekocht, Vorsicht bei Kohl
  • Obst nicht in Verbindung mit anderer Kost, besonders nicht als Nachspeise, sondern stets getrennt davon, insgesamt weniger Rohkost im Winter. Gedünsteter Apfel mit Zimt z.B. als Frühstück eignet sich gut
  • Wärmende Gewürze: Ingwer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Kümmel, Ajwain
  • Geschmack: mehr süß in Form von natürlicher Süße, sauer und salzig, weniger bitter und herb, auch scharfer Geschmack sollte nicht übertrieben werden, da er zwar innerlich wärmt, aber zu anregend wirkt.

 

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