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Winterzeit - Vatazeit

 

 

Winterzeit - Vatazeit

 

 

Im Winter, vor allem wenn der Winter kalt und trocken ist, herrscht nach der Lehre des Ayurveda Vata Dosha vor. Bläst ein rauer Wind, so kommt uns die Temperatur noch kälter vor und ein Aufenthalt draußen ist mit Bewegung verbunden, um nicht auszukühlen.

 

Genau dies sind die Eigenschaften, welche dem Vata Dosha zugeordnet werden: kalt, rau, leicht, beweglich, schnell.

 

Auch im menschlichen Körper steigt Vata im Winter an. Dies zeigt sich in kalten Händen und Füßen, in trockener, rauer Haut und evtl. auch in Verdauungsproblemen, Unruhezuständen oder Schlafstörungen. Besonders Menschen mit konstitutionell hohem Vata leiden oft darunter.

 

Um einem übermäßigen Ansteigen von Vata entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, das Verdauungsfeuer zu unterstützen und vermehrt warme, ölige, gekochte, flüssige oder breiige Nahrung mit wärmenden Gewürzen zu sich zu nehmen.

 

Hier einige Empfehlungen für eine frohe Winterzeit:

 

  • Warme Getränke: heißes Ayurveda-Wasser, Ingwertee, beruhigende Kräutertees wie Baldrian, Hopfen, Melisse
  • Warmes Frühstück: Porrige oder Brei
  • Milchprodukte: sind im Winter nicht empfehlenswert, da sie kühlend wirken
  • Hülsenfrüchte: sind gut, für Vatatypen jedoch besser nur Mungbohnen, da sie besser verträglich sind.
  • Nährende Gemüsesorten wie Kartoffeln, Karotten, Rote Beete, Süßkartoffeln gedünstet oder gekocht, Vorsicht bei Kohl
  • Obst nicht in Verbindung mit anderer Kost, besonders nicht als Nachspeise, sondern stets getrennt davon, insgesamt weniger Rohkost im Winter. Gedünsteter Apfel mit Zimt z.B. als Frühstück eignet sich gut
  • Wärmende Gewürze: Ingwer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Kümmel, Ajwain
  • Geschmack: mehr süß in Form von natürlicher Süße, sauer und salzig, weniger bitter und herb, auch scharfer Geschmack sollte nicht übertrieben werden, da er zwar innerlich wärmt, aber zu anregend wirkt.

 

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